Im folgenden einige Buchtitel zum Thema, die einen lesenden Einstieg ermöglichen. Die Übersendung weiterer Buchtitel oder anderer Medientitel würde helfen, diese Liste zu erweitern.

Elaine Aron: Das hochsensible Kind. München 2008

  • Ulrike Schmidt aus Bamberg in einer Kundenrezension: Endlich ein Buch auf das bestimmt viele Eltern gewartet haben, nein unsere Kinder sind nicht schlecht erzogen oder die Eltern haben das „erziehen“ verlernt. Ein wunderbares Buch wo Eltern Antworten finden werden auf das Verhalten ihres Kindes, fachlich fundiert aber sehr einfühlsam und leicht verständlich geschrieben findet man Hilfe und Antworten auf die vielen Fragezeichen…..

diess.: Sind Sie hochsensibel? München 2008.

  • (Beide Bücher sind bei Google-Buch eingeschränkt veröffentlicht.)

Udo Baer und Gabriele Frick-Baer: Das ABC der Gefühle. Weinheim/Basel 2008. (bei Google-Buch)

  • „Eine hohe Empfindsamkeit ist eine Eigenschaft, die an sich weder positiv noch negativ ist. Es kommt darauf an, wie Menschen mit ihr umgehen. Wir verwenden als Fachbegriff die Bezeichnung ‚Hochsensibilität‘ …“ (ebd. S. 167)

Eckhard Freuwört: Vernetzte Sinne: Über Synästhesie und Verhalten. Books on Demand. Norderstedt 2004. (bei Google-Buch)

  • „Hochsensible Subpopulationen sind im Tierreich Standard. Sie umfassen rein zahlenmäßig etwas 15…20% einer jeden Spezies. Der Mensch macht da keine Ausnahme.“ (S. 45)

Walter Köster: Spiegelungen zwischen Körper und Seele: Psychosomatische Zusammenhänge. Haug/Thieme 2003, 3. Auflage.

  • Aus homöopathischer Sicht: „Hochsensible Menschen leiden oft an hochsensiblen Krankheiten“ (S. 124ff)

Christa und Dirk Lüling: Lastentragen, die verkannte Gabe. Hochsensible Menschen als emotionale Lastenträger. Lüdenscheid 2007. (bei Google-Buch)

  • Hier kommen zwei Seelsorger zu Wort. Sie beschreiben mit theologischem Hintergrund, wie hochsensitive Menschen für  Zwischenmenschliches nützlich sein können.

Barbara und Gregory Markway: Frei von Angst und Schüchternheit. Weinheim/Basel 2003. (bei Google-Buch)

  • Die zentrale Aussage: Therapien versagen, wenn physische Dispositionen Leiden zur Folge haben. Hochsensitive gehören zu Menschen, deren Biologie bestimmt, dass sie anders wahrnehmen als andere. Gegen Biologie aber ist kein Therapiekraut gewachsen, hier bleibt nur ‚akzeptieren‘ und ‚entscheiden‘, wie man damit in unserer Gesellschaft klar kommt. In diesem Sinne thematisieren die Autoren die Überwindung von sozialen Ängsten im Zusammenhang mit Hochsensitivität.

Jutta Nebel: „Wenn du zu viel fühlst“. Wie Hochsensible den Alltag meistern. Darmstadt 2008. (bei Google-Buch)

  • „In den sehr persönlichen Erzählungen dieses Buches schildert die Autorin, die selbst eine HSP ist, wie sie ihren Alltag erlebt, wie sie mit schwierigen oder für sie extrem stressigen Situationen umgeht.“ Aus der Verlagsrezension.

Parlow, Georg: Zart Besaitet. Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen. Festland 2003.

  • (Auszüge bei Google-Buch oder www.zartbesaitet.net)
  • „Vielleicht sollte das Buch weniger mit der Absicht gelesen werden, sich selbst eindeutig als HSP (HochSensible Person) oder Nicht-HSP einstufen zu können. Viel wichtiger scheint mir zu sein, in einer schnelllebigen Gesellschaft, in der ein hohes Maß an Flexibilität, Anpassungsvermögen und Leistungsfähigkeit vorausgesetzt wird, die eigenen Belastungsgrenzen, aber auch die der Mitmenschen ernst zu nehmen – und hier kann das Buch, das auch die genetischen Hintergründe der Hochsensibilität erläutert, eine wirkliche Hilfe sein. Finden Sie den Mut, in einer Welt des Höher, Schneller, Besser nach dem eigenen Rhythmus zu leben.“ Aus der Verlagsrezension von Katharina Arnold.

Graeme Simsion: Das Rosie-Projekt. Roman. Frankfurt am Main (Fischer TB) 2015.

  • Gefühle haben ihre eigene Logik. Dieser Logik folgt der vorliegende Roman, der nicht nur für Hochsensitive geschrieben ist. An den Problemen der Hauptfigur Don Tillmann wird gezeigt, worauf Menschen sich einlassen, wenn sie einen Lebenspartner finden möchten. Don Tillmann beginnt sein Unternehmen mit einem Fragebogen, um schon im Vorwege bestimmte Risikofaktoren auszuschließen. Er lernt eine Frau kennen, die nicht zu den Rastern seines Fragebogens passt … und lernt …   

Marianne Skarics: Sensibel kompetent – Zart besaitet und erfolgreich im Beruf. Wien 2007.

  • „Da ich mich aus eigener Sache schon lange mit dem Thema Hochsensibilität beschäftige, habe ich nun auch dieses Buch mit großer Spannung gelesen und finde es 100%ig empfehlenswert! Die Autorin gibt zunächst einen allgemeinen Überblick über das Thema Hochseinsibilität (für alle jene, die das erste Mal ‚darüberstolpern‘) und geht dann einfühlsam und kompetent auf das Thema Hochsensibilität im Berufsleben ein.“ Aus einer Kundenrezension bei Amazon. Es gibt weitere ähnlich positive Bewertungen.

Robert F. Schmidt: Neuro- und Sinnesphysiologie (Springer-Lehrbuch). Berlin 1993, 5. Aufl.

  • Ein Hinweis darauf, dass Hochsensitivität im Körper erzeugt wird, ist auch dieser Lehrbuchsatz: „Modalität (Art) und Qualität unserer Empfindungen sind nicht durch einwirkende physikochemische Reize determiniert, sondern durch die zentralnervösen Verbindungen des bestreffenden Sinnessystems.“ (S. 184)

Trappmann-Korr, Birgit (2008): Das Phänomen Hochsensitivität und der Zusammenhang mit AD(H)S, Hamburg: Diplomica Verlag. Bezugspreis eBook (PDF-Datei) per Download: EUR 28,00 inkl MwSt. Bestellnummer: ISBN 978-3-8366-4154-8

  • „Was steckt hinter dem Konstrukt Hochsensitivität?“  Dazu wird nach einer Einführung in die Arbeiten von ARON ET. AL. das Konstrukt Hochsensitivität als Sensory-processing Sensitivity interdisziplinär unter neurowissenschaftlichen, philosophischen und sozialpsychologischen Aspekten betrachtet. Das Hauptaugenmerk gilt der erhöhten Wahrnehmung aufgrund von Reizoffenheit als ursächlichem Phänomen und der Darstellung aus wahrnehmungspsychologischer Sicht. http://www.diplom.de/katalog/arbeit/14154

Maike Wesa: Sie nannten mich Sensibelchen: Warum hohe Sensibilität genial ist und wie sensible Menschen mit Ignoranz und Vorurteilen umgehen können. Books on Demand. Norderstedt 2010, 3. Auflage.

  • „Der Autorin sei für dieses Büchlein zu danken. In ihrer sehr persönlichen, lockeren Sprache spricht sie den Leser direkt an, beschreibt sich selbst und ihre Erfahrungen als Hochsensible in übersichtlichen Kapiteln. Man kann so auch nach Bedarf ein für sich passendes Thema suchen und finden, muss das Buch nicht von A-Z durchlesen,…“ Aus einer Kundenrezension bei Amazon.

Saskia Höhmann: Frühkindlicher Autismus. Examensarbeit einer Psychologin. Norderstedt (Grin) 2008. Auszug bei Google-Buch.

  • Saskia Höhmann schildert auf 14 Seiten die Bandbreite der Verhaltensmerkmale von Kindern, die schon von Geburt an Auffälligkeiten zeigen. Differenziert schildert sie die Uneinheitlichkeit der Merkmale. Ihre Erfahrung mit autistischen Kinder dürfte für diese Veröffentlichung nützlich gewesen sein.

Sabine Rechenberger: Entwicklung und Förderung von Kindern mit frühkindlichem Autismus. Norderstedt (Grin) 2007. Auszug bei Google-Buch.

  • Auf den Seiten 3-72 dieser Diplomarbeit werden nicht nur Verhaltensmerkmale differenziert dargestellt, sondern auch Zusammenhänge zwischen normalen und auffälligen Merkmalen beschrieben.  So wird z.B.  erwähnt, dass Kinder zeitweilig einerseits auf sehr starke Reize gar nicht reagieren und gleichzeitig auf schwache Reize sehr stark.  Da auch dies sich verändert, könnte dies ein Indiz dafür sein, dass die physische Organisation im Hinblick auf sensorische Verarbeitung und zerebraler Koordination entwicklungsbedingten Schwankungen ausgesetzt ist.  Vermutet wird von seiten der Forschung inzwischen, dass sehr unterschiedliche Faktoren das uneinheitliche und sich anfangs variierende Erscheinungsbild bewirken.

A.Jean Ayres:  Bausteine kindlicher Entwicklung. Übersetzt von Inge und Rolf Flehmig, Hamburg. Berlin & Heidelberg (Springer) 1984, 1992, 1998, 2002. Auszug bei Google-Buch.

  • Hier schildert und erläutert Ayres ihre Sicht auf den frühkindlichen Autismus.  Die Bandbreite der Auffälligkeiten interpretiert sie als Ausdruck von Koordinationsschwierigkeiten aller an der physischen Organisation beteiligten Sensoren.  Sie gibt in diesen Buch Therapieempfehlungen und Ratschläge für Eltern , wie mitgeholfen werden kann, die Lösung dieser  Schwierigkeiten durch entsprechende Anregungen zu unterstützten. Dieses Buch widmete A. Jean Ayres vor allem den belasteten Eltern, die immer wieder nach Auswegen aus schwierigen Situationen suchen. „Die Suche nach Lösungen wird dieses Buch nicht beenden können, da es nicht im Besitz aller Antworten ist. … Diese Buch wurde geschrieben, um das Verstehen zu fördern.“ (Vorwort)

Rolf Sellin: Wenn die Haut zu dünn ist: Hochsensibilität – vom Manko zum Plus.  München (Kösel-Verlag).  Erscheint am 25. April 2011.

  • Etwa 20 % aller Menschen nehmen wesentlich intensiver wahr als andere. Die besondere Gabe der Hochsensibilität wird jedoch von vielen Betroffenen als Belastung empfunden. Auch das Umfeld reagiert oft mit Unverständnis: Musst du immer so empfindlich sein?
    Dieser Praxisratgeber hilft Hochsensiblen endlich zu verstehen, warum sie »anders« sind. Er verrät, wie sie mit Stolpersteinen im Privaten wie im Beruf umgehen und das eigene Potenzial nutzen.
    Mit ausführlichem Selbst-Test. (Produktbeschreibung bei Amazon.)

Eduard Schweingruber: Der sensible Mensch. Psychologische Ratschlaege zu seiner Lebensführung. München (Kindler TB 2052). Zum ersten Mal 1934 im Rascher-Verlag erschienen.

  • Dieses leider vergriffene Buch liefert Merkmale für hochsensitive Menschen. Aus seiner Praxis und vermutlich auch aus dem Umgang mit sich selber, entwickelte der Schweizer Psychologe lebenspraktische Ideen für das Gelingen eines hochsensitiven Lebens. Eine seiner Kernaussagen: Hochsensible Menschen haben deutlich mehr Probleme zu loesen als andere.

Georg Theunissen: Menschen im Autismus-Spektrum. Verstehen, annehmen, unterstützen. Stuttgart 1914.

  • Theunissen veröffentlicht hier innovative, wissenschaftliche Literatur. Er schreibt dazu im Vorwort: Der Ansatz dieses Buches bricht mit „traditionellen Vorstellungen über Autismus als pathologisches Phänomen“.

Rolf Castell (Hg.): Hundert Jahre Kinder- und Jugendpsychiatrie. Göttingen (V&R unipress) 2008.

  • R. Castell und Mitarbeiterinnen legen dar, wie sich das medizinische Fachgebiet Kinder- und Jugendpsychiatrie in Deutschland etabliert hat. Das Buch beschäftigt sich mit den (inter)nationalen Kongressen der Jahre 1937 bis 1961 sowie mit den Fachgesellschaften. Es gibt einen Überblick zu den wichtigsten Lehrbüchern und deutschsprachigen Fachzeitschriften und stellt die Biografien der maßgeblichen Begründer des Fachs dar. Die Autoren setzen sich auch mit der Verstrickung einiger namhafter Fachvertreter in die nationalsozialistische Sterilisations- und Euthanasieprogramme auseinander und zeigen, in welchem Ausmaß rassistisches und biologistisches Denken die Fachgeschichte während des Zweiten Weltkrieges beeinflusst und in welchem Umfang personelle und weltanschauliche Teilkontinuitäten die Situation des Fachs nach 1945 geprägt haben.(Verlagsinfo)
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